Es gibt da so eine Eigenschaft, die im Innern verewigt ist. Wer niemals gefallen ist, niemals am Boden lag, in der dunkelsten Tiefe, dem schwärzesten Schwarz verloren, der mag es vielleicht nicht kennen. Wenn man alle seine Kräfte mobilisiert und sich erhebt. Sich an das erinnert was alleinig zählt. Mit der harten Wahrheit konfrontiert im Spiegel des Selbstes ohne Maske, die man für die Welt da draußen trägt. Wenn man sich nicht mehr selber belügt, sondern mit den harten Fakten, der grausamen Realität konfrontiert. Denn auch wenn es schöne viele Worte dort draußen gibt, die die Welt bunter, schöner und auch leichtfertiger machen, so muss man sich nicht selbst belügen und die eigenen Schwächen wegdeuten. Sicher kann man es machen, immer alles auf Umstände schieben, denen man ausgesetzt war. Aber dann nimmt man sich sofort den Zugang zu Reife und geistiger Weiterentwicklung der Persönlichkeit. Wenn man die Realität sieht, wie sie ist und nicht wie man sie gerne haben würde. Wenn Aufgeben keine Option ist. Wenn einen jeder fallen sehen will und man es der Welt oder auch nur sich selber beweisen will, dann keimt der Funke. Dann erhebt man sich mit solcher Kraft, dass dem Aufstehen schon fast ein Sprung ein kleiner Flug folgt, der den eigenen Himmel und die Möglichkeiten erweitert. Es ist so leicht aufzugeben, sich allem zu ergeben. Aber wenn man es gerade nicht tut, auch wenn es jeder verstehen würde, dann darf man sich Kämpfer schimpfen. Woher diese Kraft kommt, die einen sich erheben lässt? Es ist der Funke im Innern, der Wille nie aufzugeben. Egal, was sich einem in den Weg stellen möge. Und da sind dann auch äußerliche Umstände egal. Denn diese unermessliche Kraft, die einem aus einem Loch und zurück auf den harten Grund bringt, die kommt aus dem eigenen Innern. Gegen egal welche Hindernisse wird man sich durchboxen und irgendwann als Sieger triumphieren. Aber der Kampf ist niemals vorbei. Man wird in einem Leben so oft fallen, so oft aufgeben wollen. Aber man kann es einfach nicht. Nicht weil man ein Held ist, sondern weil man einfach so ist für niemanden anders als einen selbst. Man wird niemals Anerkennung bekommen, aber das will man auch gar nicht. Denn man beweist es nicht der Welt sondern alleinig sich selbst immer und immer wieder. Und jeder einzelne Kampf auch mit den eigenen Dämonen macht einen stärker und stärker. Natürlich wachsen auch die Hindernisse, aber die machen einen dann auch noch stärker beim besiegen. Niemals aufgeben ist ein Lebensmotto. Dem weit mehr Menschen folgen als sie nach Außen in die Öffentlichkeit prangern würden. Denn die innerlichen kleinen Kämpfe trägt man oft des Nachts aus und steht Morgens dann wieder lächelnd in der Gesellschaft, die niemals erfahren wird welche Schlachten man geschlagen hat. Aufgeben ist eine Option und kämpfen ebenso. Aber Kämpfen gibt eine variable Zukunft während das Aufgeben einen in einem momentanen Raum gefangen hält.
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