Ich sitze hier an meinem Laptop, betrachte das weiße Blatt mit dem blinkenden Cursor darauf. Ein Neuanfang zu jedem beginnenden Tag. Das Tor zur Allmöglichkeit. Alles darf sich bilden, erschaffen werden und das Portal an den Horizont eigener Möglichkeiten eröffnen. So eine Last, so ein frei fliegender Fall, die pure…
Gefangen im Feed: Platons Höhlengleichnis und die digitale Schattenwelt von TikTok
Stell dir vor, du sitzt in einem dunklen Raum. Du kannst deinen Kopf nicht drehen. Vor dir projiziert eine Lichtquelle flackernde Bilder an die Wand. Du siehst tanzende Menschen, hochemotionale Debatten, perfekt ausgeleuchtete Mahlzeiten und schnelle, rhythmische Bewegungen. Für dich ist das die Realität. Es gibt nichts anderes. Du bewertest…
AI-generierte Horror-Storys: Die neue Generation von Urban Legends?
Es ist drei Uhr morgens. Das einzige Licht im Raum stammt vom bläulichen Flimmern deines Monitors. Du starrst auf ein leeres Eingabefeld. Ein Impuls reitet dich, und du tippst: „Schreib mir eine Horrorgeschichte, die so verstörend ist, dass sie sich wie ein digitaler Virus anfühlt.“ Sekunden vergehen. Dann beginnt der…
Der goldene Käfig und der Abgrund der Leere: Eine Philosophie des Tuns
Wir erwachen meist lange bevor der Körper bereit ist, dem Ruf des Geistes zu folgen. Das schrille Zirpen des Weckers ist der erste Riss in der Seifenblase der nächtlichen Freiheit. In diesem Moment, irgendwo im dämmrigen Grenzland zwischen Traum und Pflicht, spüren wir sie am deutlichsten: die Enge. Das Leben,…
Das unermüdliche Bestreben
Wir können von so viel träumen, uns unendlich viel vorstellen. Um so jünger man ist, um so höher fliegt man noch im Geist. Wird man älter, dann nimmt immer mehr die Realität Raum ein. Die Sorgen werden größer, das Thema Verantwortung wird sehr groß geschrieben, weil man vielleicht sogar Kinder…
Die Variation der eigenen Zukunft
Wir sind das Zentrum unseres Lebens. Auf den ersten, vorschnellen Blick hört sich das wie selbstverständlich an. Dabei sind wir in unserem Alltag so gefangen. Wir wollen es jedem Recht machen, sind Einflüssen aus Erwartungen und Vorurteilen unterworfen. Dazu kommt dann noch die Vergangenheit, die uns Erinnerungen an auch eben…
Färbung des Innern
Ich sitze hier fast schon mitten in der Nacht. Ich bin früh wachgeworden, weil ich mich früh hingelegt habe. Eine Gesetzmäßigkeit eigener Handlung unterworfen, die einem gibt, was sie auch verspricht. Wer weiß denn schon, was einem der Tag bringen wird? Sonnenschein ist uns versprochen worden über die Wetter App….
Werden und Vergehen
Niemand setzt uns so sehr unter Druck, wie wir es selber mit uns machen. Wir wollen schaffen, wir wollen erreichen. Vielleicht müssen wir es sogar. Um einem Bild gerecht zu werden, einen Status zu halten, voran zu schwimmen. Um so älter man wird, um so ruhiger und gelassener geht man…
Die Freiheit der Intelligenz
Was bedeutet denn schon Intelligenz? Intelligenz ist einer Macht gleich, die Möglichkeiten und Potential ermöglicht. Es ist wie das Portal, dass die Allmöglichkeit eröffnet. Um so mehr Möglichkeiten, um so mehr Beweglichkeiten in der Wirklichkeitswanderung des Geistes, um so mehr Wahrscheinlichkeiten kann man schauen und durch sie auch lernen. Variablen…
Müssen und Sollen
Im Grunde genommen schulden wir niemandem etwas auf der Erde. Es gibt kein Sollen, kein Müssen. Alles was wir tun, tun wir aus eigener Entscheidung. Sei es, dass wir etwas die Macht über unsere Lebenszeit geben und uns Gesetzmäßigkeiten unterwerfen, die bestimmen, was wir zu tun haben. Arbeiten tun wir,…
Knechtende Webmasterei
Früh morgens haben wir noch. Ich habe schon knapp 2 Stunden mit Dingen rund um meinen Blog verbracht. Denn eine eigene WordPress Installation zu haben bedeutet nicht reines Schreiben alleine. Man muss sich mit etlichen anderen Dingen noch beschäftigen. Seien es das SEO, Suchmaschinenoptimierung, Ladezeiten und was nicht alles. Gut…
Die Variable Existenz
Draußen vor dem Fenster plätschert seicht der Regen gen Erde. Ich musste gerade durch das ungemütliche, kalte Nass nach Hause eilen. Ich freue mich darauf, wenn die Sonnentage wieder anbrechen. Es wärmer wird, der Tag sich länger angenehm warm bis spät in die Nacht ergießt. Ich bin eher so der…
Weiterentwicklung und die Aufgaben des Lebens
Leise blinkend ermahnt der Cursor mich, ein Wort und auch Zeilen auf die leere OpenOffice Seite zu tippen. Wie eine Aufgabe, die es heute zu erledigen gilt. Ich will es auch, will mich wieder täglich in Worten ergießen, um so etwas wie eine Gewohnheit daraus bilden zu können. Für die…
Auf dem eigenen Pfad
Es war schon immer leichter, der Herde zu folgen. Nicht aufzufallen, nicht aus dem Durchschnitt sich zu erheben und das zu tun, was ein Jeder eben tut. Denn die Masse aus grauen Schafen verspricht Sicherheit im Schutz der fadenscheinigen Gemeinschaft. Das Problem aber an dieser Masse ist, dass sie sich…
Ob wir auch wollen … oder nicht
Wir drehen uns im Kreis der eigenen Existenz, berühren den Horizont der Allmöglichkeit und versinken im Strudel der Selbstkritik. Egal, was auch immer uns momentan bewegen möge, uns antreibt, wir haben einen seichten kleinen Pfad auf diesem sich dauernd drehenden Planeten, der nur für uns bestimmt zu sein scheint. Keine…
Die Theorie des Erlebens
Wir sind alle Unikate der eigenen Entwicklung. Nie wieder wird es oder hat es genau so ein Wesen wie uns selber geben. Dabei ist natürlich nicht die physische Begebenheit gemeint, sondern die psychische. Wie wir uns entwickelt haben, welche Entscheidungen wir zur eigenen Zeit getroffen haben, eins links liegen gelassen…
Meine Skepsis gegenüber unserer Gegenwart und vielleicht auch Zukunft
Es gibt so viel auf dieser Welt, was die Fähigkeit hat uns einfach vom Wesentlichen abzulenken. Natürlich liegt es an einem selbst, wie viel Macht man diesen Dingen über die eigene Welt und Wirklichkeit einräumt. Aber mir kommt es so vor, dass die schönsten Dingen einfach säuselnde Verführer sind, denen…
Eines Pfades kurzer Rückblick
Ich sag es, wie es ist. Das ewige Einerlei meines Lebens nervt mich schon etwas, oder? Oder auch nicht? Ist es nicht die Wiederholung, die Sicherheit und Geborgenheit im Grau des Durchschnitts verspricht? Man ist vollkommen unsichtbar, niemandem fällt man auf, niemand beachtet einen mehr als im Vorbeilauf. Hier und…
Odem des freien Lebens
Ich habe gemerkt, dass es zwei Arten von Menschen gibt. Die einen konsumieren, die Anderen erschaffen, kreieren. Wobei es da auch dann noch Unterformen gibt. Denn da man nicht alles selber erschaffen kann in jedem kreativen Bereich, man Stärken und Schwächen hat, ist man mal Konsument und mal Kreativer. Aber…
Der eigene Frieden
Manchmal fühlen wir uns einfach nicht gut genug. Nicht ausreichend für das Gute in dieser Welt. So wie wir innerlich beschaffen sind, genau so senden wir in die Welt hinaus und in Resonanz bekommen wir dann ein Echo wieder. Man kann sagen, wir erschaffen uns die Welt, in der wir…